Nikolaus Habjan


  • Nikolaus Habjan Kunstpfeifer

Biographie

"Als ich 1991 zum ersten Mal eine Oper gesehen hatte, war mir klar, welchen Weg ich einschlagen musste." (Nikolaus Habjan)
So oder ähnlich könnte der Beginn einer klassischen Opernkarriere lauten. Weit gefehlt!
Nikolaus Habjan, Jahrgang 1987, ist ein Multitasker: Sein Publikum begeistert er als Puppenspieler mit gediegenem wienerischen Einschlag regelmäßig auf den Bühnen in ganz Europa. Die Figuren, die er als Puppenspieler erschafft, reichen vom sympathischen Grantler bis hin zum verbohrten Bürokraten; und das stets mit der gebotenen Prise Witz und Ironie. Dieses gewisse Augenzwinkern lebt der gebürtige Grazer, der auch erfolgreich Regie führt (Bayerische Staatsoper, Schauspielhaus Zürich, Volkstheater Wien, Schauspielhaus Graz, Residenztheater München u. v. a.), bei seiner weiteren künstlerischen Identität als Kunstpfeifer in vollen Zügen aus:
»Ich pfeife auf die Oper« lautet das Programm - ein Kunstpfeifer, begleitet von einer Hand voll erlesener Musiker, und das Repertoire der großen Opernbühne reichen aus, um die tollkühnsten Arien der Musikgeschichte darzubieten.

Beim Kunstpfeifen handelt es sich übrigens um eine höchst virtuose Kunstform, deren Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Eigentlich ein Phänomen der oberen Zehntausend, erlebte es seine goldene Ära zur Zeit der Wiener Schrammeln. Sogar Kronprinz Rudolf fand daran Gefallen. Das ungewöhnliche Genre blieb lange Zeit lebendig, erreichte auch die Varieté- und Kleinkunstbühnen. Die Konzerte der verstorbenen Kunstpfeiferin Baronesse Jeanette Lips von Lipstrill galten als Attraktion, die man gesehen haben musste. Als sie 2005 hochbetagt verstarb, drohte die Kunstgattung hierorts keine Nachfolge mehr zu finden. Vor ihrem Ableben hatte André Heller einen Anlauf unternommen, sich damit vertraut zu machen. Beinah konkurrenzlos nimmt nun Nikolaus Habjan das Staffelholz für eine weitere historische Etappe des Kunstpfeifens in die Hand. In einem Interview wusste der Künstler offenherzig zu berichten, dass bereits bei seinen ersten »Pfeifkonzerten« (!) das Publikum nach mehr verlangte.
Nikolaus Habjan - als Kunstpfeifer  in einer seiner größten Rollen. Von Mozart bis hin zum Belcanto. Und eines ist gewiss: Der Mann hat Pfiff!

Nikolaus Habjan

Medien

  • Nikolaus Habjan
»Ich pfeife auf die Oper«

    Nikolaus Habjan
    »Ich pfeife auf die Oper«

    »Da tempeste il legno infranto«

    Arie der Cleopatra aus G. F. Händels Oper »Giulio Cesare«

    Wien, 2019

  • Nikolaus Habjan
»Ich pfeife auf die Oper«

    Nikolaus Habjan
    »Ich pfeife auf die Oper«

    »Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen«

    Arie der Königin der Nacht aus W. A. Mozarts Oper »Die Zauberflöte«

    Wien, 2017

  • Nikolaus Habjan
»Ich pfeife auf die Oper«

    Nikolaus Habjan
    »Ich pfeife auf die Oper«

    »Nessun Dorma«

    Arie des Prinzen Kalaf aus Giacomo Puccinis Oper »Turandot«

    ORF, 2016

  • Nikolaus Habjan
»Ich pfeife auf die Oper«

    Nikolaus Habjan
    »Ich pfeife auf die Oper«

    »Non più mesta«

    aus Gioachino Rossinis Oper »La Cenerentola«

    Wien, 2018

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Nikolaus Habjan

Termine

Date Wer / Was Ort

23.09.2018

16:00 Uhr

NIKOLAUS HABJAN

»Ich pfeife auf die Oper«

Hamburg

Elbphilharmonie

28.10.2018

11:00 Uhr

NIKOLAUS HABJAN

»Ich pfeife auf die Oper«

Kassel

Kasseler Musiktage

Als Puppenspieler, Puppenbauer und Regisseur begeistert Nikolaus Habjan seit mehreren Jahren das Publikum im deutschsprachigen Theaterraum, ob am Burgtheater und Volkstheater Wien, Schauspiel Graz, Residenztheater München oder an der Bayerischen Staatsoper. Daneben widmet er sich einer ganz besonderen Kunst: Dem Pfeifen. Mit unglaublicher Virtuosität pfeift er Koloraturen und bekannte Melodien der Operngeschichte vom Barock bis zur Romantik, die sich durch seine außergewöhnliche Interpretation neu entdecken lassen. Besonders herausfordernden Arien widmet sich Habjan mit musikantischer Freude und Leichtigkeit. Die Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte, Rosina aus Rossinis Il barbiere di Siviglia stehen ebenso auf dem Programm wie Adele aus Johann Strauß’ Fledermaus. Operettenmelodien gehörten auch zum Repertoire des legendären Kunstpfeifers Hans Tranquillini, genannt Baron Jean, der gemeinsam mit den Schrammel-Brüdern am Ende des 19. Jahrhunderts in Wien musizierte. Der in Graz geborene Nikolaus Habjan entdeckt diese Kunst neu und konzentriert sich auf koloraturreiche Nummern. Charmant und humorvoll führt er selbst durch das Programm.

 

Werke:

Arien und Instrumentalmusik von Antonio Caldara (1670-1736), Georg Friedrich Händel (1685-1759), Wolfgang amadeus Mozart (1756-1791), Giachino Rossini (1792-1868), Camille Saint-Saens (1835-1921) u. v. a.

 

Sonntag, 28.10.2018, 11:00 Uhr

Kasseler Musiktage

Ständehaus

Ständeplatz 6 - 10

D-34117 Kassel

09.11.2018

19:30 Uhr

NIKOLAUS HABJAN

»Ich pfeife auf die Oper«

Leipzig

Alte Handelsbörse

»Ich pfeife auf die Oper« - Szenisches Kunstpfeifkonzert

 

Als Puppenspieler, Puppenbauer und Regisseur begeistert Nikolaus Habjan seit mehreren Jahren das Publikum im deutschsprachigen Theaterraum, ob am Burgtheater und Volkstheater Wien, Schauspiel Graz, Residenztheater München oder an der Bayerischen Staatsoper. Daneben widmet er sich einer ganz besonderen Kunst: Dem Pfeifen. Mit unglaublicher Virtuosität pfeift er Koloraturen und bekannte Melodien der Operngeschichte vom Barock bis zur Romantik, die sich durch seine außergewöhnliche Interpretation neu entdecken lassen. Besonders herausfordernden Arien widmet sich Habjan mit musikantischer Freude und Leichtigkeit. Die Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte, Rosina aus Rossinis Il barbiere di Siviglia stehen ebenso auf dem Programm wie Adele aus Johann Strauß’ Fledermaus. Operettenmelodien gehörten auch zum Repertoire des legendären Kunstpfeifers Hans Tranquillini, genannt Baron Jean, der gemeinsam mit den Schrammel-Brüdern am Ende des 19. Jahrhunderts in Wien musizierte. Der in Graz geborene Nikolaus Habjan entdeckt diese Kunst neu und konzentriert sich auf koloraturreiche Nummern. Charmant und humorvoll führt er selbst durch das Programm.

 

Werke:

Arien und Instrumentalmusik von Antonio Caldara (1670-1736), Georg Friedrich Händel (1685-1759), Wolfgang amadeus Mozart (1756-1791), Giachino Rossini (1792-1868), Camille Saint-Saens (1835-1921) u. v. a.

 

Freitag, 09.11.2018, 19:30 Uhr

Festival euro-scene Leipzig

Alte Handelsbörse

Naschmarkt 1

D-04109 Leipzig

12.11.2018

19:30 Uhr

NIKOLAUS HABJAN

»Ich pfeife auf die Oper«

Wien, Österreich

Ronacher

30.12.2018

Nikolaus Habjan & Friends

Premiere: »Luftkunst«

Wien, Österreich

Konzerthaus

27.05.2019

19:30 Uhr

Nikolaus Habjan & Friends

»Ich pfeife auf die Oper«

Wiesbaden

Maifestspiele

»Ich pfeife auf die Oper« - Szenisches Kunstpfeifkonzert

 

Als Puppenspieler, Puppenbauer und Regisseur begeistert Nikolaus Habjan seit mehreren Jahren das Publikum im deutschsprachigen Theaterraum, ob am Burgtheater und Volkstheater Wien, Schauspiel Graz, Residenztheater München oder an der Bayerischen Staatsoper. Daneben widmet er sich einer ganz besonderen Kunst: Dem Pfeifen. Mit unglaublicher Virtuosität pfeift er Koloraturen und bekannte Melodien der Operngeschichte vom Barock bis zur Romantik, die sich durch seine außergewöhnliche Interpretation neu entdecken lassen. Besonders herausfordernden Arien widmet sich Habjan mit musikantischer Freude und Leichtigkeit. Die Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte, Rosina aus Rossinis Il barbiere di Siviglia stehen ebenso auf dem Programm wie Adele aus Johann Strauß’ Fledermaus. Operettenmelodien gehörten auch zum Repertoire des legendären Kunstpfeifers Hans Tranquillini, genannt Baron Jean, der gemeinsam mit den Schrammel-Brüdern am Ende des 19. Jahrhunderts in Wien musizierte. Der in Graz geborene Nikolaus Habjan entdeckt diese Kunst neu und konzentriert sich auf koloraturreiche Nummern. Charmant und humorvoll führt er selbst durch das Programm.

 

Werke:

Arien und Instrumentalmusik von Georg Friedrich Händel (1685-1759), Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Giachino Rossini (1792-1868), Camille Saint-Saens (1835-1921) u. v. a.

 

Besetzung:

Nikolaus Habjan - Kunstpfeifer, Conférencier

Ines Schüttengruber - Klavier, Cembalo

Nikolai Tunkowitsch - Violine

Marie Spaemann - Violoncello

Helmut Thomas Stippich - Akkordeon, Harmonika

 

Montag, 27.05.2019, 19:30 Uhr

Internationale Maifestspiele Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden - Kleines Haus

Christian-Zais-Straße 3

D-65189 Wiesbaden

29.07.2019

21:00 Uhr

Nikolaus Habjan & Ines Schüttengruber

Szenische Lesung & »Ich pfeife auf die Oper«

Schloss Elmau

Konzertsaal

14.05.2020

19:00 Uhr

NIKOLAUS HABJAN

»Ich pfeife auf die Oper«

Wien

Konzerthaus

Live aus dem Wiener Konzerthaus:

Moments Musicaux #15

 

Interpreten:

Nikolaus Habjan - Kunstpfeifer

Ines Schüttengruber - Orgel, Klavier

 

Programm:

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Ich baue ganz auf deine Stärke

aus: Die Entführung aus dem Serail, Arie - Belmonte

 

Antonio Vivaldi (1678-1741)

Cerva che al monte

aus: La ninfa fida, RV 714

 

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Sta nell' Ircana

aus: Alcina

 

Georg Friedrich Händel

Every valley

aus: Messiah

 

Wolfgang Amadeus Mozart

Alleluja

aus: Exsultate jubilate, KV 165

 

Donnerstag, 14.05.2020, 19:00 Uhr

Livestream aus dem Wiener Konzerthaus

27.06.2020

19:30 Uhr

Nikolaus Habjan & Friends

»Ich pfeife auf die Oper«

München

Staatstheater am Gärtnerplatz

+++ DER TERMIN MUSS LEIDER CORONA-BEDINGT VERSCHOBEN WERDEN! NEUER TERMIN (VORAUSSICHTLICH ANFANG 2021) WIRD HIER DEMNÄCHST BEKANNTGEGEBEN! +++

 

»Ich pfeife auf die Oper« - Szenisches Kunstpfeifkonzert

 

Als Puppenspieler, Puppenbauer und Regisseur begeistert Nikolaus Habjan seit mehreren Jahren das Publikum im deutschsprachigen Theaterraum, ob am Burgtheater und Volkstheater Wien, Schauspiel Graz, Residenztheater München oder an der Bayerischen Staatsoper. Daneben widmet er sich einer ganz besonderen Kunst: Dem Pfeifen. Mit unglaublicher Virtuosität pfeift er Koloraturen und bekannte Melodien der Operngeschichte vom Barock bis zur Romantik, die sich durch seine außergewöhnliche Interpretation neu entdecken lassen. Besonders herausfordernden Arien widmet sich Habjan mit musikantischer Freude und Leichtigkeit. Die Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte, Rosina aus Rossinis Il barbiere di Siviglia stehen ebenso auf dem Programm wie Adele aus Johann Strauß’ Fledermaus. Operettenmelodien gehörten auch zum Repertoire des legendären Kunstpfeifers Hans Tranquillini, genannt Baron Jean, der gemeinsam mit den Schrammel-Brüdern am Ende des 19. Jahrhunderts in Wien musizierte. Der in Graz geborene Nikolaus Habjan entdeckt diese Kunst neu und konzentriert sich auf koloraturreiche Nummern. Charmant und humorvoll führt er selbst durch das Programm.

 

Werke:

Arien und Instrumentalmusik von Georg Friedrich Händel (1685-1759), Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Giachino Rossini (1792-1868), Camille Saint-Saens (1835-1921) u. v. a.

 

Besetzung:

Nikolaus Habjan - Kunstpfeifer, Conférencier

Ines Schüttengruber - Klavier, Cembalo

Nikolai Tunkowitsch - Violine

Marie Spaemann - Violoncello

Helmut Thomas Stippich - Akkordeon, Harmonika

 

Samstag, 27.06.2020, 19:30 Uhr

Staatstheater am Gärtnerplatz

Gärtnerplatz 3

D-80694 München

17.10.2020

20:00

Nikolaus Habjan & Friends

»Ich pfeife auf die Oper«

Weilheim

Stadttheater

+++ DER TERMIN MUSS LEIDER CORONABEDINGT VERSCHOBEN WERDEN! EIN NEUER TERMIN (VORAUSSICHTLICH IM HERBST 2021) WIRD HIER DEMNÄCHST BEKANNTGEGEBEN! +++

 

»Ich pfeife auf die Oper« - Szenisches Kunstpfeifkonzert

 

Als Puppenspieler, Puppenbauer und Regisseur begeistert Nikolaus Habjan seit mehreren Jahren das Publikum im deutschsprachigen Theaterraum, ob am Burgtheater und Volkstheater Wien, Schauspiel Graz, Residenztheater München oder an der Bayerischen Staatsoper. Daneben widmet er sich einer ganz besonderen Kunst: Dem Pfeifen. Mit unglaublicher Virtuosität pfeift er Koloraturen und bekannte Melodien der Operngeschichte vom Barock bis zur Romantik, die sich durch seine außergewöhnliche Interpretation neu entdecken lassen. Besonders herausfordernden Arien widmet sich Habjan mit musikantischer Freude und Leichtigkeit. Die Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte, Rosina aus Rossinis Il barbiere di Siviglia stehen ebenso auf dem Programm wie Adele aus Johann Strauß’ Fledermaus. Operettenmelodien gehörten auch zum Repertoire des legendären Kunstpfeifers Hans Tranquillini, genannt Baron Jean, der gemeinsam mit den Schrammel-Brüdern am Ende des 19. Jahrhunderts in Wien musizierte. Der in Graz geborene Nikolaus Habjan entdeckt diese Kunst neu und konzentriert sich auf koloraturreiche Nummern. Charmant und humorvoll führt er selbst durch das Programm.

 

Werke:

Arien und Instrumentalmusik von Georg Friedrich Händel (1685-1759), Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Giachino Rossini (1792-1868), Camille Saint-Saens (1835-1921) u. v. a.

 

 

Besetzung:

Nikolaus Habjan - Kunstpfeifer, Conférencier

Ines Schüttengruber - Klavier, Cembalo

Nikolai Tunkowitsch - Violine

Marie Spaemann - Violoncello

Helmut Thomas Stippich - Akkordeon, Harmonika

 

Samstag, 17.10.2020, 20:00 uhr

Stadttheater Weilheim

Theaterplatz 1

D-82362 Weilheim

31.10.2020

19:00 Uhr

Nikolaus Habjan & Friends

»Ich pfeife auf die Oper«

Pirmasens

Festhalle

+++ DAS KONZERT MUSS CORONABEDINGT LEIDER ABGESAGT WERDEN - EIN NEUER TERMIN WIRD HIER DEMNÄCHST BEKANNTGEGEBEN! +++

 

»Ich pfeife auf die Oper« - Szenisches Kunstpfeifkonzert

 

Als Puppenspieler, Puppenbauer und Regisseur begeistert Nikolaus Habjan seit mehreren Jahren das Publikum im deutschsprachigen Theaterraum, ob am Burgtheater und Volkstheater Wien, Schauspiel Graz, Residenztheater München oder an der Bayerischen Staatsoper. Daneben widmet er sich einer ganz besonderen Kunst: Dem Pfeifen. Mit unglaublicher Virtuosität pfeift er Koloraturen und bekannte Melodien der Operngeschichte vom Barock bis zur Romantik, die sich durch seine außergewöhnliche Interpretation neu entdecken lassen. Besonders herausfordernden Arien widmet sich Habjan mit musikantischer Freude und Leichtigkeit. Die Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte, Rosina aus Rossinis Il barbiere di Siviglia stehen ebenso auf dem Programm wie Adele aus Johann Strauß’ Fledermaus. Operettenmelodien gehörten auch zum Repertoire des legendären Kunstpfeifers Hans Tranquillini, genannt Baron Jean, der gemeinsam mit den Schrammel-Brüdern am Ende des 19. Jahrhunderts in Wien musizierte. Der in Graz geborene Nikolaus Habjan entdeckt diese Kunst neu und konzentriert sich auf koloraturreiche Nummern. Charmant und humorvoll führt er selbst durch das Programm.

 

Werke:

Arien und Instrumentalmusik von Georg Friedrich Händel (1685-1759), Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Giachino Rossini (1792-1868), Camille Saint-Saens (1835-1921) u. v. a.

 

 

Besetzung:

Nikolaus Habjan - Kunstpfeifer, Conférencier

Ines Schüttengruber - Klavier, Cembalo

Nikolai Tunkowitsch - Violine

Marie Spaemann - Violoncello

Helmut Thomas Stippich - Akkordeon, Harmonika

 

Samstag, 31.10.2020, 19:00 Uhr

Festhalle Pirmasens

Volksgartenstraße 12

D-66953 Pirmasens

14.11.2020

21:30 Uhr

NIKOLAUS HABJAN

»Ich pfeife auf die Oper«

Berlin

Staatsoper Unter den Linden

+++ DAS KONZERT MUSS CORONABEDINGT LEIDER ABGESAGT WERDEN - EIN NEUER TERMIN WIRD HIER DEMNÄCHST BEKANNTGEGEBEN! +++

 

»Ich pfeife auf die Oper« - Kunstpfeifkonzert

 

Als Puppenspieler, Puppenbauer und Regisseur begeistert Nikolaus Habjan seit mehreren Jahren das Publikum im deutschsprachigen Theaterraum, ob am Burgtheater und Volkstheater Wien, Schauspiel Graz, Residenztheater München oder an der Bayerischen Staatsoper. Daneben widmet er sich einer ganz besonderen Kunst: Dem Pfeifen. Mit unglaublicher Virtuosität pfeift er Koloraturen und bekannte Melodien der Operngeschichte vom Barock bis zur Romantik, die sich durch seine außergewöhnliche Interpretation neu entdecken lassen. Besonders herausfordernden Arien widmet sich Habjan mit musikantischer Freude und Leichtigkeit.

Opern- und Operettenmelodien gehörten auch zum Repertoire des legendären Kunstpfeifers Hans Tranquillini, genannt Baron Jean, der gemeinsam mit den Schrammel-Brüdern am Ende des 19. Jahrhunderts in Wien musizierte. Der in Graz geborene Nikolaus Habjan entdeckt diese Kunst neu und konzentriert sich auf koloraturreiche Nummern. Charmant und humorvoll führt er selbst durch das Programm.

 

Werke:

Arien und Instrumentalmusik von Georg Friedrich Händel (1685-1759), Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Giachino Rossini (1792-1868) u. v. a.

 

 

Besetzung:

Nikolaus Habjan - Kunstpfeifer, Conférencier

Ines Schüttengruber - Klavier, Cembalo

 

Samstag, 14.11.2020, 21:30 Uhr

Staatsoper Unter den Linden, Apollosaal

D-10117 Berlin

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Nikolaus Habjan

Programm

  • Nikolaus Habjan | »ICH PFEIFE AUF DIE OPER«

    Als Puppenspieler, Puppenbauer und Regisseur begeistert Nikolaus Habjan seit mehreren Jahren das Publikum im deutschsprachigen Theaterraum, ob am Burgtheater und Volkstheater Wien, Schauspiel Graz, Residenztheater München oder an der Bayerischen Staatsoper.
    Daneben widmet er sich einer ganz besonderen Kunst: Dem Pfeifen. Mit unglaublicher Virtuosität pfeift er Koloraturen und bekannte Melodien der Operngeschichte vom Barock bis zur Romantik, die sich durch seine außergewöhnliche Interpretation neu entdecken lassen. Besonders herausfordernden Arien widmet sich Habjan mit musikantischer Freude und Leichtigkeit. Die Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte, Rosina aus Rossinis Il barbiere di Siviglia stehen ebenso auf dem Programm wie Adele aus Johann Strauß’ Fledermaus. Operettenmelodien gehörten auch zum Repertoire des legendären Kunstpfeifers Hans Tranquillini, genannt Baron Jean, der gemeinsam mit den Schrammel-Brüdern am Ende des 19. Jahrhunderts in Wien musizierte. Der in Graz geborene Nikolaus Habjan entdeckt diese Kunst neu und konzentriert sich auf koloraturreiche Nummern. Charmant und humorvoll führt er selbst durch das Programm.

     

    Werke:

    Arien und Instrumentalmusik von Georg Friedrich Händel (1685-1759), Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Giachino Rossini (1792-1868), Camille Saint-Saens (1835-1921) u. v. a.

     

    Konzept, Dramaturgie:

    Nikolaus Habjan

     

    Interpreten:

    Nikolaus Habjan - Kunstpfeifer

    Ines Schüttengruber - Cembalo, Klavier

    Weiter: Wechselnde musikalische Begleitung (anlassbezogen - Klavier, Cembalo; Klavier, Cembalo, Violine, Violoncello, Akkordeon; Barockensemble, u. a.)

     

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Nikolaus Habjan

Presse

  • Wiesbadener Kurier

    "Nikolaus Habjan pfeift Arien und begeistert damit seine Zuschauer..."

    Richtig ernst will man es zunächst nicht nehmen, dass ein Konzert „Ich pfeife auf die Oper“ heißt und gepfiffene Arien verspricht. Aber Nikolaus Habjan meint es ernst. Er ist 32 und steht ein ganzes Konzert mit 19 Nummern pfeifend durch. Eine solche Höchstleistung erlebt man selten. Mit einer Anmutung von Zirkusakrobatik, aber auch musikalisch berührenden Momenten reißt Habjan das Publikum im Kleinen Haus des Staatstheaters zu Jubelstürmen hin.

    Das Pfeifen bedeutet für den jungen Mann schon seine Drittkarriere. Begonnen hat er mit dem Bau und dem Spiel mit lebensgroßen Puppen. Darauf folgten Inszenierungen und Konzeptabende, die in der Tradition des galligen Kabaretts in Österreich stehen, von Qualtinger zu Georg Kreisler. Legendär wurde sein Auftritt mit einer Elfriede-Jelinek-Puppe bei der Verleihung des Nestroy-Theaterpreises. Die Autorin war begeistert davon, dass an ihrer Stelle ihre Puppe den Preis entgegennahm. Einer anderen Puppe namens „Herr Berni“ legt Habjahn all den fremdenfeindlichen, antisemitischen und rechtsgerichteten Müll in das breite Klappmaul, den man auf Wiens Straßen und in Äußerungen einer Partei, die sich „freiheitlich“ nennt, hören kann.

     

    Nun kommt also zur künstlerischen Aussagekraft seiner Puppen und zur wachen Beobachtungen gesellschaftlicher Tendenzen auch noch eine erstaunlich hohe Musikalität hinzu. Habjan erklärt kurz und locker etwas zur Situation der Opernfiguren und vermittelt dann pfeifend die Gefühlslage der jeweiligen Arie, von Händels „Alcina“ zu Mozarts „Figaro“, Rossinis „La Cenerentola“, Saint-Saëns’ „Samson und Dalila“, Verdi, Puccini, und schließlich sogar Schubert. Während man im ersten, klassischen Teil ein wenig mit Tinnitus-Gefahr kämpft, da jede Sopran-Arie noch mal eine Oktave höher klingt, werden die romantischen Arien im zweiten Teil immer berührender und stimmungsvoller. Auch wenn der Text naturgemäß fehlt, so gelingt Habjan doch immer eine klare, musikalisch fein ausgefeilte Interpretation, mit der er die Hörer, etwa bei Schuberts „Du bist die Ruh“, regelrecht in seinen Bann zieht.

     

    Pfeifen hat instrumentale Qualität

     

    Die Pianistin Ines Schüttengruber begleitet Habjan auf Cembalo und Klavier munter und engagiert. Interessante Arrangements für Geige (Nikolai Tunkowitsch), Cello (Marie Spaemann) und Akkordeon (Helmut Stippich) erweitern den Klang und betten die hohen Pfeiftöne noch besser ein. Gern hätte man gewusst, wer diese klugen Arrangements geschrieben hat.

     

    Die „Franui Musicbanda“, mit der Habjan Theaterprojekte entwirft, scheint sie inspiriert zu haben. Im Dialog mit den behutsam und einfühlsam begleitenden Instrumenten entfaltet das Pfeifen eigene instrumentale Qualität.

     

    Dietrich Stern, Wiesbadener Kurier

  • KULTUR - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft

    "Akrobatisch und musikalisch"

    Nikolaus Habjan faszinierte mit der Oskar Werner Lesung und amüsierte mit einem Pfeifkonzert bei „Musik und Poesie“

     

    Nikolaus Habjan ist ein sympathischer und vielseitiger Künstler mit großer Bühnenpräsenz. Unter dem markigen Motto „Ich pfeife auf die Oper ...“ unterhielt er die Besucherinnen und Besucher der Reihe „Musik und Poesie“ bei den Bregenzer Festspielen als Kunstpfeifer bestens. Faszination löste er als Puppenspieler aus, denn die hohe Kunst, seinen selbst gebauten Puppen ein eigenständiges Leben einzuhauchen, beherrscht er facettenreich und perfekt. So war es bei „Musik und Poesie“ möglich, das Alter Ego von Oskar Werner mit der dramatischen Erzählung „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets“ von Rainer Maria Rilke in einer originellen Kombination von Puppenspiel und Bandzuspielung mitzuerleben.

    Die Faszination, die von Nikolaus Habjans Puppen ausgeht, stellte sich auch im vollbesetzten Seestudio unvermittelt ein. Nikolaus Habjan baut seine Puppen selbst und hat ein untrügliches Gespür dafür, seinen Schöpfungen charakteristische Wesenszüge zu verleihen. Bei der Lesung erfüllte er Oskar Werner mit Leben. Die exakt an der Bandzuspielung orientierten Mundbewegungen, die typische Handbewegung durchs Haar, das Heben des Oberkörpers beim tiefen Durchatmen, die spannungsgeladenen Änderungen der Sitzpositionen oder das Umgreifen der Schreibtischkante waren nur einige Gesten, mit denen Oskar Werner überaus präsent wirkte. Zum Puppenspiel wurde die legendäre Aufnahme, in der Oskar Werner Rilkes Erzählung von der Sehnsucht, der Liebe und dem Tod des Cornets rezitierte, abgespielt. Gebannt und sehr aufmerksam tauchten die Besucherinnen und Besucher mit in die Welt des jungen Cornets ab, der Freundschaft, Liebe und einen dramatischen Tod erlebt und erleidet.

     

    Akrobatisch und musikalisch

     

    Im zweiten Teil des Abends stellte sich Nikolaus Habjan als Kunstpfeifer vor. Hervorragend am Klavier begleitet wurde er von Daniel Nguyen, der genau auf Nikolaus Habjans Pfeifen reagierte, die Lautstärken gut austarierte und facettenreich begleitete. Sogar als Pfeifpartner setzte er sich mit der zweiten Stimme in Offenbachs „Barcarole“ in Szene.

     

    Nikolaus Habjan hat eine große Bühnenpräsenz, er wirkte spontan und ungekünstelt, moderierte die jeweils dargebotenen Arien und führte die Zuhörenden amüsant in die Handlung weniger bekannter Opern ein. Sein Pfeifen war eine Nummer für sich. Vor allem die Koloraturarien, beispielsweise aus Mozarts Zauberflöte und auch jene von Rossini versetzten die Zuhörenden in Staunen. Wendig, intonationssicher und musikalisch gut phrasiert erklangen die virtuosen Arien. Dass Nikolaus Habjan nicht nur ein Pfeifakrobat ist, sondern auch musikalisch die Kompositionen ausdeutete, war vor allem in den langsameren Darbietungen nachvollziehbar.

     

    Wenn man noch dazu die Originale im Ohr beziehungsweise vor Augen hatte, stellte sich zudem eine amüsante Doppelbödigkeit ein, denn auch noch so leidenschaftlich und virtuos gepfiffene Arien haben eine kuriose Ausstrahlung. Dabei ließ die Tonqualität der Pfeiftöne von Nikolaus Habjan aufhorchen, denn grell oder gar sinustönig klangen sie beileibe nicht.

     

    Silvia Thurner, KULTUR - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft

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